Grenzen der Verflüssigung. Einige Risiken und Nebenwirkungen von Allianzen zwischen Freier Szene und Stadttheater und was eine Alternative zu ihnen sein könnte

  • Philipp Schulte

Abstract

Einige Risiken und Nebenwirkungen von Allianzen zwischen Freier Szene und Stadttheater und was eine Alternative zu ihnen sein könnte. Immer häufiger werden sogenannte Freie Gruppen in das Stadttheatersystem integriert, wo sie meistens mit viel mehr Komfort und viel mehr Geld erst, so ein beliebtes Argument, ihre wahre Freiheit entdecken würden. Für viele Vertreter_innen des Stadttheaters scheint es aus naheliegenden Gründen reizvoll zu sein, die Grenzen der Institution zu verflüssigen, das Andere und Fremde in Form bislang freier Produktion und Produzent_innen ins Haus zu holen, es bestmöglich auszustatten und dann im Rahmen des Eigenen zu präsentieren. Doch das hat negative Seiten, die mit dem in diesem Beitrag skizzierten Begriff einer Institutionsästhetik erörtert werden sollen.

Zitationsvorschlag
Schulte, P. (2015) „Grenzen der Verflüssigung. Einige Risiken und Nebenwirkungen von Allianzen zwischen Freier Szene und Stadttheater und was eine Alternative zu ihnen sein könnte“, itw : im dialog, 10. doi: 10.16905/itwid.2015.9.