Das European Journal of Musicology (EJM) ist ein Forum mit Peer-Review für kritische Analysen von kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen, politischen und religiösen Aspekten in der gesamten Bandbreite von Musik, Klang und Performanz. Anthropologische, ethnografische und historische Wissenschaftstraditionen finden hier Raum und sollen zu neuen Methodologien und inhaltlichen Feldern weiterentwickelt werden. Damit will die Zeitschrift dazu beitragen, die gesellschaftliche Veränderungskraft von Musik, Klang und Performanz sicht- und hörbar zu machen und diese auch als politische Ereignisse zu reflektieren.

Wir verstehen Musik, Klang und Performanz als elementare Bestandteile des Zusammenlebens von Menschen und weiteren Lebewesen und damit auch als politischen Ausdruck sich verändernder Gesellschaften. Die Hinterfragung von Machtverhältnissen entlang sozialer Kategorien wie Ethnizität, Klasse, Geschlecht oder Alter in Musikkulturen, aber auch die Selbstreflexivität der Forschenden und ihrer Methodologien sind dabei status quo.

Das Konzept der Zeitschrift ist geprägt von der Kulturellen Anthropologie der Musik und der Idee einer offenen Musikhistorik, die musik-, klang-, und performativ-bezogene Wissenspraktiken verschiedener Kulturen und Zeiten untersucht. Das EJM hat ihren Sitz am Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern, das sich mit musik-, performativ- und klangbezogenen Wissenspraktiken verschiedener Kulturen und Zeiten auseinandersetzt.  

Aktuelle Ausgabe

Bd. 18 Nr. 1 (2019): Music, Climate Change, and the North

The North as a place is often conceptualized via a combination of philosophical, cultural-sociological, imaginative, and political readings. Within this context, the articles presented in this EJM volume provide insights into the versatile and multi-faceted, yet likewise fragile relationship between humans and nature in this region. It is the aim of this collection to enhance discourses on global warming and climate change in Europe, especially its Nordic countries, and the United States; to open up musicology to studies of global climate through music; and to contribute to this newly emerging field of study within cultural theory, musicology, ethnomusicology, and sustainability studies.

Veröffentlicht: 20-01-2020
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