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Advokatorisches Handeln als Paradigma von Spitalseelsorge und Pflege

JSSP

Abstract

Dieser Beitrag untersucht advokatorisches Handeln (= engl. advocacy) als ein zentrales Paradigma für Seelsorge und Pflege im Kontext des Spitals. Ausgehend vom philosophisch-theologischen Konzept der Parrhesia (= freimütiges Reden) wird die These entwickelt, dass stellvertretendes Eintreten für vulnerable Menschen ein Kernauftrag beider Professionen ist. Die theologischen Reflexionen und die empirische Studie kommen zu dem Schluss, dass Seelsorge und Pflege durch eine intensivierte Zusammenarbeit und gegenseitige Ergänzung ihre Advocacy-Funktion stärken und so die patientenzentrierte Versorgung optimieren können.

Schlagwörter

Advokatorisches Handeln, Spitalseelsorge, Spiritual Care

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Autor/innen-Biografie

Franziskus Knoll

Prof. Dr. Franziskus Knoll OP, Lehrstuhl für Pastoraltheologie und Homiletik, Theologische Hochschule Chur