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Comenianische Impulse für die Seelsorge: Oder: Was die Seelsorge auch heute noch von Comenius lernen kann

JSSP

Abstract

Dieser Beitrag untersucht die Frage, inwiefern der primär als »Klassiker der Pädagogik« bekannte Johann Amos Comenius (1592–1670) als Praktischer Theologe zu würdigen ist. Durch eine Analyse zentraler Schriften werden im vorliegenden Beitrag Leitlinien aufgezeigt, die Comenius als Theoretiker einer praxisorientierten Frömmigkeit ausweisen. Dabei wird deutlich, dass sein Wirken als eine Form der »theologischen Krisenbewältigung« interpretiert werden kann, die durch Hoffnung und einen ganzheitlichen Blick auf den Menschen besticht. Letztlich plädiert der Beitrag dafür, Comenius als Wegbereiter für interdisziplinäre theologische Ansätze und als möglichen Impulsgeber für die Seelsorge neu zu entdecken.

Schlagwörter

Didaktik, Johann Amos Comenius, Pädagogik

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Autor/innen-Biografie

Evelyn Krimmer

Prof. Dr. Evelyn Krimmer, assoziierte Professorin für Religionspädagogik, Abt. Seelsorge, Religionspsychologie und Religionspädagogik, Theologische Fakultät, Universität Bern, Länggassstrasse 51, CH-3012 Bern