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Erkennt KI Sinn? Eine explorative Studie zur KI-gestützten Codierung von Sinnquellen, Sinnkrisen und Sinnerfüllung

JSSP

Résumé

Für Beratung, Psychotherapie und Forschung entwickelte Tatjana Schnell 2007 einen Fragebogen mit 151 Items zur Erfassung von 26 Sinnquellen sowie von Sinnerfüllung und Sinnkrisen. Die vorliegende Studie untersucht, ob KI die von Tatjana Schnell operationalisierten 28 Sinn-Konstrukte in narrativen Interviews erkennt. In einem iterativen Verfahren wurden 28 Prompts für die KI-gestützte Analyse in MAXQDA entwickelt und in 19 Interviewprotokollen zu religiös-spirituellen Wendepunkten überprüft. Die Ergebnisse sind vielversprechend: Rund 91% richtige Codierungen zeigen, dass KI-gestützte Codierung eine valide nutzbare Ressource für Seelsorge, Spiritual Care, Psychotherapie und Forschung sind.

Mots-clés

Sinnquellen, qualitative Forschung, künstliche Intelligenz (KI)

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Biographie de l'auteur-e

Alexander Trettin

Dr. Alexander Trettin, Advanced Postdoc, Projektmanager, Theologische Fakultät

Andrea Monika Flückiger

Andrea Monika Flückiger, MA Theologie, Doktorandin im Bereich empirische Religionsforschung

Stefan Huber

Prof. Dr. Stefan Huber, bis 31.12.2025 Leiter des Instituts für Empirische Religionsforschung an der Theologischen Fakultät der Universität Bern, seit 1.1.2026 Forschungsprofessor an der STH Basel