Konzept

Das Brieftagebuch von Eugen Huber – Rechtsgelehrter und Verfasser des Schweizerischen Zivilgesetzbuches – ist eine wichtige und sehr ergiebige zeithistorische Quelle für die rechtswissenschaftliche und historische Forschung.

Eugen Huber (1849–1923), Professor für Privatrecht, Rechtsgeschichte und Rechtsphilosophie an der Universität Bern, Verfasser des schweizerischen Zivilgesetzbuches und Nationalrat schrieb seiner Frau Lina Huber-Weissert (1851–1910) nach deren Tod acht Jahre lang fast täglich einen Brief.

Für Huber waren diese Briefe die Fortsetzung der täglichen Gespräche zwischen ihm und seiner Frau. Die Schreiben an Lina bilden somit eine Art Tagebuch von Eugen Huber, dessen Lektüre einerseits Privates, andererseits aber auch die Beobachtungen und Reflexionen eines wichtigen Zeitzeugen eines für die Schweiz und Europa umwälzenden Jahrzehntes zeigt.

Mit der Edition von Eugen Hubers Brieftagebuch ist diese wichtige und sehr ergiebige zeithistorische Quelle für die rechtswissenschaftliche und historische Forschung zur Schweiz nun offen zugänglich.

Das Rechtshistorische Institut der Universität Bern hat unter der Leitung von Prof. Sibylle Hofer die nur schwer lesbaren Briefe im Schweizerischen Bundesarchiv gesichtet, transkribiert und zusammen mit der Universitätsbibliothek Bern für die Publikation vorbereitet. Sämtliche Briefe Eugen Hubers an seine verstorbene Frau werden in insgesamt acht Bänden (ein Band pro Brief-Jahrgang) in Bern Open Publishing der Universitätsbibliothek Bern erscheinen und Open Access zugänglich sein.

Quelle

Schweizerisches Bundesarchiv J1.109-01#1000/1276#3*, Az. 1.A, Tagebuch in Briefform, 28. 4. 1910 – 3. 12. 1917

Vermerk zum Urheberrecht

Die Ausgabe der Briefe sind unter eine Creative Commons Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 veröffentlicht.

Sponsoren

Diese Publikation wurde ermöglicht dank Beiträgen des Eugen-Huber-Fonds und der Moser-Nef-Stiftung.