Schreiben als Ereignis

  • Karin Nissen-Rizvani

Abstract

Zeitgenössisches Theater überschreitet zunehmend  den institutionellen Rahmen des Stadttheaters und verändert zugleich das Verhältnis von Dramentext und Inszenierung, Produktion und Prozess, Interpretation  und Lektüre. Die Autorenregisseur_innen  René Pollesch, Christoph Schlingensief, Sabine Harbeke und SIGNA zeigen je eigene Modelle, wie der Dramentext kurz vor, während oder sogar erst nach der Aufführung Gestalt annehmen kann, wie der Produktionsprozess den Theatertext unnachspielbar macht und wie die Rezeption der Zuschauenden von der semiotisch geschulten Interpretation eines aufgeführten Dramas zur teilnehmenden Lektüre eines Theaterereignisses im öffentlichen und subjektiven Raum wird.

Zitationsvorschlag
Nissen-Rizvani, K. (2015) „Schreiben als Ereignis“, itw : im dialog, 10. doi: 10.16905/itwid.2015.12.